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Handhabungstechnikprojekte
IBC-Waschanlage

Baujahr : 2008
Kunde : A.Witt + Co. GmbH, Hamburg
Der Kunde

Das traditionsreiche, inhabergeführte, hamburger Unternehmen handelt mit Industrieverpackungen für flüssige und rieselfähige Stoffe mit einem Volumen von 50 ml bis 1.200 l für verschiedene Anwendungen in der Chemie-, Mineralöl- und Lebensmittelindustrie.
Technische Daten

Fördergut: Intermediate Bulk Container (IBC)
Leistung: 200 IBC / Schicht
Staukapazität: 60 IBC´s
Bearbeitungsstationen: 27 Stk davon 18 vollautomatisch
Antriebe: SEW-Getriebemotore
Steuerung: Siemens S7-315 2 DP
Die Ausführung

Die Anlage zur zertifizierbaren Reconditionierung gebrauchter IBC transportiert die Behältnisse in einem 2 min Zyklus von einer Bearbeitungsstation zur Nächsten. Enthaltene Reststoffe werden zunächst manuell klassifiziert und abgesaugt. In einem vollautomatischem Ablauf werden die IBC mittels Hochdruckreinigungssystemen in mehreren Stationen innen und außen von Reststoffen und anderen Verunreinigungen befreit. Nach einer optischen Vorprüfung der Reinigungsqualität werden die IBC getrocknet und anschließend einer automatischen Dichtheitsprüfung unterzogen. Vor dem Verlassen der Anlage wird jeder IBC versiegelt und erhält ein Reinigungszertifikat.
Ausführungsdetails

Beschädigte IBC-Inletts (Blasen) werden auf der parallel angeordneten Blasenwechselstrecke ausgetauscht und der komplette IBC wird auch hier einer Außenreinigung unterzogen. Alle anfallenden Abwässer werden umweltgerecht durch eine Vakuumdestillationsanlage separiert und in den Reinigungskreislauf zurückgeführt.
Die Steuerung

Das Containerfördersystem, die automatisierten Bearbeitungsgänge, die Behältertrocknung und die komplette Wasseraufbereitung werden von einem zentralen Schaltschrank gesteuert. Die Erfassung der analogen- und digitalen Sensorik, sowie das Steuern der Ventile erfolgt dezentral über Profibus in separaten Schaltkästen.

Mittels Prozessvisualisierung werden auf Übersichts- und Detailbildern alle Istwerte und Positionen der Komponentengruppen gut verständlich dargestellt. Alle Ventile und Pumpen werden über ihre End- bzw. Druckschalter zeitüberwacht und ggf. durch ein Störmeldefenster im Bediengerät mit Klartextbeschreibung angezeigt. Alle Sollwerte können über Touchscreens geändert werden. Zur schnellen Anpassung an verschiedene Situationen bieten Rezepturspeicher die Möglichkeit für umfangreiche Einstellungen.
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